8.
Nach dem Installieren der Dateien werden Sie gefragt, ob "Links" gesetzt
werden sollen. Sie brauchen nur eine der Optionen (oder auch keine) zu
bestätigen.
Sie sollten dann das Spiel aus jedem Pfad durch Angabe des Programmnamens
"civctp" starten können. Wenn Sie alle Fragen nach Links verneint haben,
können Sie das Spiel auf jeden fall noch mit dem Befehl
"/installationsverzeichnis/CivCTP/civctp" starten.
( Beispiel: /opt/games/CivCTP/civctp )
9.
Gruppenverwaltung
Bei obiger Installation wird es eventuell dazu kommen, daß Sie als
normaler User keine Begleitmusik hören können. Dies hat folgende Ursachen:
- Der Benutzer ist nicht in der Gruppe "disk" eingetragen.
Bei einer SuSE-Distribution können Sie dies durch folgende
Arbeitsschritte korrigieren:
- Aufruf YaST.
- Menüpunkt Administration des Systems
- Menüpunkt Gruppenverwaltung
- Funktionstaste F3 benutzen, um die Liste der vorhandenen Gruppen anzeigen
zu lassen, Gruppe "disk" auswählen
- Mit den Cursor- (Pfeil-)Tasten in letzte Zeile gehen, den Benutzernamen
mit einem Komma vom davorstehenden abgetrennt einfügen.
- Mit der Funktionstaste F4 die Änderung einfügen
- Mit den Cursor- (Pfeil-)Tasten in erste Zeile gehen,
- Mit der Funktionstaste F4 die Änderung einfügen
- Mit der Funktionstaste F10 das Menue verlassen
- Mit fortgesetztem Betätigen der Escape-Taste YaST verlassen.
- Als Benutzer müssen Sie sich dann neu einloggen
Bei anderen Distributionen müssen Sie die Datei "/etc/group" editieren:
Hierfür suchen Sie die Zeile, welche mit "disk:" beginnt und fügen am Ende
Ihren Benutzernamen an.
Beispielsweise:
disk:x:6:<Benutzername>
Auch hier müssen Sie sich anschließend als Benutzer neu einloggen.
Installationsanleitung für Experten:
1.
Entpacken Sie die Datei "CivCTP-data.tar.gz" in ein Verzeichnis mit mindestens
400 MB freiem Festplattenplatz. Die Dateien werden in ein Unterverzeichnis
"CivCTP" entpackt.
2.
Entpacken Sie die Binaries für Ihr System. Für glibc-2.0-Systeme, u.a.
auch SuSE Linux 6.0 und 6.1, ist das die Datei "CivCTP-x86-glibc-2.0.tar.gz".
Für glibc-2.1-Systeme (SuSE 6.2) verwenden Sie bitte die Datei
"CivCTP-x86-glibc-2.1.tar.gz".
3.
Um die Videos zu installieren, kopieren Sie bitte den Inhalt des
Verzeichnisses "/[mountpoint der CD]/runtime" in das CivCTP-Verzeichnis.
Spielstart: 1. Starten Sie X.
2. Öffnen Sie ein Terminalfenster (xterm o.ä.)
3. Geben Sie "/[Installationsverzeichnis]/CivCTP/civctp" ein
4. Falls Sie das CivCTP-Verzeichnis in Ihren Pfad aufgenommen
haben, genügt die Eingabe von "civctp"
5. Beim ersten Start von "civctp" wird ein Verzeichnis "/civctp"
in Ihrem Heimatverzeichnis angelegt. Dieses Verzeichnis
wird zum Speichern Ihrer Spielstände und zum Sichern der
persönlichen Spieleinstellungen verwendet.
Bekannte Besonderheiten:
Diese Ausgabe der Linux-Version des Spiels unterstützt Intel-Architekturen
(z.B. Systeme mit Pentium, Pentium II, AMD oder Cyrix CPUs).
Neuigkeiten und Updates sowie Informationen zu Portierungen auf PPC und
Alpha-Architekturen erfahren Sie unter
http://www.lokigames.com
Installationssupport:
Ein 30-tägiger Installationssupport für das Spiel Civilization - Call To
Power wird durch die Firma SuSE GmbH, Nürnberg abgewickelt. Hierbei
erstreckt sich der Support ausschließlich auf die Installation des Spieles
und ausdrücklich nicht auf die Konfiguration von Soundausgabe und
X11-System.
Im Rahmen des Bezuges einer SuSE Linux Distribution können Sie durch eine
entsprechende Registration natürlich alle Supportdienstleistungen, welche im
Handbuch, Anhang H beschrieben sind, für die Dauer von 60 Tagen nutzen.
Auf folgenden Wegen können Sie die Supportmitarbeiter kontaktieren:
per E-mail:
civil@suse.de
per WWW:
http://www.suse.de/supp-form.html
per Telefax: 0911/3206727
per Telefon: 0911/7405330
Die Hotline ist montags und donnerstags zwischen 13:00 Uhr
und 18:00 Uhr erreichbar.
per Brief: SuSE GmbH
Civilization-Installationssupport
Schanzäckerstraße 10
90443 Nürnberg
II. Soundkonfiguration
Diese Beschreibung richtet sich vor allem an Benutzer von SuSE Linux 6.1.
Die Konfiguration kann sich von Distribution zu Distribution
unterscheiden. Schauen Sie in diesem Fall in der Dokumentation Ihrer
Linux-Distribution nach.
1.
`Kernel' : Versionen ab 2.2 , SuSE Linux 6.1
Anliegen:
Sie wollen in einem SuSE Linux-System mit einem Kernel Version 2.2
oder neuer Ihre Soundkarte einbinden.
Vorgehen:
Dies ist wesentlich einfacher als noch beim 2.0er Kernel, zumal:
Sie brauchen keinen neuen Kernel compilieren!!!
Sie brauchen keinen neuen Kernel compilieren!!!
Sie brauchen keinen neuen Kernel compilieren!!!
Die benötigten Module sind schon im Paket <kernmod> eingepackt
und werden standardmäßig mitinstalliert. Sollten Sie schon einen
eigenen Kernel gebaut haben, reinstallieren Sie bitte das Paket
<kernmod> und einen Originalkernel von der Installations-CD mit
YaST.
Gehen Sie bitte wie folgt vor:
1. Nehmen Sie bitte die Anleitung zu Ihrer Soundkarte und
suchen Sie nach folgenden Einstellungen:
- IRQ für Sound-Erzeugung
- Portadresse für Sound-Erzeugung
- DMA1 und DMA2 für Sound-Erzeugung
- ggf. IRQ für MIDI-Interface
- ggf. Portadresse für MIDI-Interface
2. Öffnen Sie bitte die Datei </etc/conf.modules> als Benutzer
<root> mit Ihrem Lieblingseditor.
3. Suchen Sie bitte folgende Zeilen:
-------------------------- snip ---------------------------
alias char-major-14 off
alias sound off
alias midi off
-------------------------- snap ---------------------------
und setzen Sie an den Anfang jeder dieser Zeilen ein
Kommentarzeichen:
-------------------------- snip ---------------------------
#alias char-major-14 off
#alias sound off
#alias midi off
-------------------------- snap ---------------------------
4. Suchen Sie in den folgenden Zeilen nach der Bezeichnung des
Moduls für Ihre Soundkarte. Ggf. sollten Sie nach einem
kompatiblen Typ ausschauhalten.
Für das Beispiel einer Soundblaster-kompatiblen Karte wäre
das z.B. der Block:
-------------------------- snip ---------------------------
#*****************************************************************************
# module : sb.o Soundblaster 16, SB Pro+Clones
# Also needed for AWE32/64
#
# Documentation available in /usr/src/linux/Documentation/sound/Soundblaster
# and in /usr/src/linux/drivers/sound/sb.c .
#
# Possible configuration :
#
# alias char-major-14 sb
# post-install sb /sbin/modprobe "-k" "adlib_card"
# options sb io=0x220 irq=7 dma=1 dma16=5 mpu_io=0x330
# options adlib_card io=0x388
-------------------------- snap ---------------------------
5. Entfernen Sie die Kommentare vor den Zeilen, die das Modul
konfigurieren:
-------------------------- snip ---------------------------
alias char-major-14 sb
post-install sb /sbin/modprobe "-k" "adlib_card"
options sb io=0x220 irq=7 dma=1 dma16=5 mpu_io=0x330
options adlib_card io=0x388
-------------------------- snap ---------------------------
6. Passen Sie in diesen Zeilen ggf die o.g. Werte für Ihre
Soundkarte an, insbesondere Portadressen ("io=") und IRQs
("irq=").
7. Speichern Sie die Datei und verlassen Sie den Editor.
8. Geben Sie bitte in der Eingabezeile folgendes ein: